SCHAAN - Während viele Ausländische Anbieter bei der Internationalen Funkausstellung in Berlin dem mobilen Internet in der heutigen Form wenig Zukunft geben, stellt sich die Situation in Liechtenstein und der Schweiz deutlich besser dar.
"Das Handy-Schlaraffenland bekommt einen bitteren Beigeschmack. Echte 'All-You-Can-Eat-Tarife' ? unbegrenzte Flatrates für Mobilfunk und mobiles Internet ? dürften schon bald nur noch in wehmütigen Erzählungen existieren", wusste vor wenigen Tagen Annika Graf von der Wirtschafts-Nachrichtenagentur AFX zu berichten. ?Weltweit machen sich die Betreiber Gedanken darüber, wie sie ihre Kunden künftig stärker zur Kasse bitten können", schrieb sie. Das "Volksblatt" hat bei der Telecom Liechtenstein, der Mobilkom/FL1, der Swisscom Orange und Sunrise nachgefragt ? respektive bei Sunrise versucht nachzufragen, aber keine Antwort erhalten. Einhellig gibt es Entwarnung.Peter Kindle, Sprecher der Telecom Liechtenstein: "Entsprechend dem sich ändernden und wachsenden Kundenbedürfnis nach Datenaustausch werden die Netzwerkkapazitäten laufend angepasst. So besteht seitens der Telecom Liechtenstein also keinerlei Befürchtung, dass der wachsende Datenmenge im mobilen Netz infrastrukturelle Engpässe gegenüberstehen könnten." Ähnliches teilten auch die Mitbewerber mit. Lesen Sie mehr dazu in der Dienstagsausgabe des "Volksblatts".
VADUZ - Zehn Weine wurden in diesem Jahr von der Degustationskommission nach dem internationalen 100-Punkte-System beurteilt. Sechs Weine liechtensteinischer Winzer erreichten eine Punktzahl von mindestens 85.
85 Punkte: Das ist die Messlatte für eine Auszeichnung als "Grand Cru Liechtenstein". Nachdem in früheren Jahren die Beurteilung jeweils zweimal jährlich stattfand, trat die Weindegustationskommission in diesem Jahr nur einmal zusammen. Trotzdem oder gerade darum war das Interesse der Winzer deutlich grösser als in anderen Jahren: Vier Winzer meldeten zehn Weine zur Prüfung an. Das Degustationspanel bestand aus fünf Fachleuten gemäss der Liechtensteiner Weinqualitätsverordnung.Fünf Rotweine und ein Weisswein erreichten eine Punktzahl von mindestens 85 und können damit die Auszeichnung "Grand Cru Liechtenstein" tragen. Am Dienstag, 7. September 2010, um 20.30 Uhr, findet im Rahmen der Lihga die offizielle Prämierung durch Regierungsrätin Renate Müssner statt. Weinliebhaber und Interessierte sind herzlich zur Teilnahme im Festzelt eingeladen.
SCHAAN - Am Montag referierte die Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard im Festzelt der Lihga in Schaan.
Die Bundespräsidentin wurde auf offizieller Ebene empfangen und hielt anschliessend ein Referat zum Thema "Herausforderungen einer globalisierten Wirtschaft". "Es ist eine besondere Ehre, dass Doris Leuthard die LIHGA besuchen wird", freut sich Günther Wohlwend. Dies sei vor allem dem Einsatz von Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer zu verdanken.
CHUR - Die Bündner Bauwirtschaft ist gut in Schuss. Im ersten Semester wurde ein Volumen von 360 Mio. Fr. verbaut, was den zweithöchsten Stand der achtjährigen Vergleichsperiode bedeutet. Die Aussichten fürs zweite Halbjahr sind ebenfalls gut.
Das Bauvolumen im ersten Semester liegt um drei Prozent über jenem des Vorjahres. Die Zunahme ist vor allem auf die Belebung im Wohnungsbau zurückzuführen, der um 25 Prozent über dem Vorjahresstand liegt, wie der Graubündnerische Baumeisterverband am Dienstag bekanntgab.Mehr BeschäftigteDie lebhafte Bauproduktion hatte auch Auswirkungen auf den Personalbestand. Ende Juni waren auf dem Bauhauptgewerbe 5842 Personen beschäftigt oder 15 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Auftragseingänge erreichten 587 Mio. Fr. und liegen um 10 Prozent über dem Vorjahreswert oder auf dem zweithöchsten Stand der achtjährigen Vergleichsperiode. Der Hauptgrund für den Anstieg sind Aufträge für den Bau der Umfahrung Küblis.Grund zur ZuversichtDie Bauwirtschaft hat Grund zur Zuversicht für das zweite Halbjahr. Die Arbeitsvorräte beliefen sich per Ende Juni auf 509 Mio. Franken, was einer Zunahme von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Zugenommen haben die Vorräte vor allem im Tiefbau (+9,2 Prozent) sowie im gewerblich-industriellen Hochbau (+32,3 Prozent), während der Wohnungsbau eine leichte Abnahme um 2,8 Prozent verzeichnete.
SEVELEN - Zwecks umfassenden Renovationsarbeiten bleibt der Coop Sevelen ab Samstag (4. September) für die kommenden fünf Wochen geschlossen.
Die Coop Verkaufsstelle in Sevelen wurde im Jahr 1994 eröffnet. Seither wurden keine grösseren Renovationen mehr getätigt. Coop hat deshalb eine umfassende Erneuerung geplant. Diesen Samstag, 4. September, um 13 Uhr starten die Umbau- und Modernisierungsarbeiten. Aufgrund der Komplexität der Arbeiten bleibt die Verkaufsstelle während der folgenden knapp fünf Wochen geschlossen. Am Freitag, 8. Oktober, erfolgt die Wiedereröffnung. Die Coop Filiale in Sevelen wird sich dann wieder in einem modernen, frischen und attraktiven Erscheinungsbild präsentieren.